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Juni 2015


Zugführer: Lt. Harald Auchter

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Fahnenoffizier: Lt. Oliver Klumpp

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Die Uniform der Bürgerwache Ehingen

Für die 1862 neu formierte Bürgerwache Ehingen wurde gemäß Beschluss des Verwaltungsrates vom 26. Febr. d. J., die Beschaffung von blauem Tuch für Hosen, mit roten Passepoils, und dunkelbraunem Tuch zur Anfertigung einreihiger Waffenröcken, nach vorliegendem Uniform-Muster, genehmigt. Die ungewöhnliche Kombination entstammt der österreichischen Artillerie (die von 1850 bis 1860 die blaue, rot vorgestoßene Hose sowie den zweireihigen, dunkelbraunen Waffenrock mit roten Abzeichen trug, der dann durch einen einreihigen Rock ersetzt wurde). Dazu wurde der Raupenhelm (Kaskett) bayerischer Prägung, wie er noch bis 1886 in der Königlich Bayerischen Armee getragen wurde, über ein Münchner Zeughaus angeschafft. Der einreihige Waffenrock der Bürgerwache wurde 1877 durch den heute noch getragenen zweireihigen Waffenrock ersetzt.   

 

Beschreibung der Uniform:

Helm mit liegender Raupe. Die Raupe für Offiziere und Feldwebel ist aus Bärenfell, für Unteroffiziere und Mannschaften aus schwarzer Wolle (Helmmodell laut Vorschrift für die Königlich Bayerische Armee vom 2.2.1868 bis 5.9.1886). Die Beschläge sind aus Messing; vorne das Ehinger Stadtwappen in einem Strahlenkranz. Die Schuppenkette ist mit Ringen an Löwenköpfen eingehängt.

Waffenrock zweireihig, dunkelbraun mit rotem Kragen, Achselklappen, Ärmelaufschlägen mit Patte nach brandenburgischem Muster (Patte dunkelblau vorgestoßen) und Vorstöße an der Vorderkante; Knöpfe aus Messing; Hose mittelblau mit rotem Seitenvorstoß. Zur Uniform werden weiße Handschuhe getragen.

Offizier: Am Kragen des Waffenrockes beidseitig goldene, gestickte Litze. Offiziersabzeichen: Epauletten nach altbayerischer Probe; goldene Metallschuppen, rot gefüttert; Ringkragen silber, darauf zwei goldene Löwenköpfe und goldenes Stadtwappen; Schärpe (auch Feldbinde genannt) nach altwürttembergischer Probe, gold, zweimal schwarz-rot durchzogen; Säbel mit Löwenkopfgriff in blanker Scheide; Portepée gold.

Fahnenträger: An Kragen und Ärmelaufschlägen goldene Unteroffizierstresse; am Kragen beidseitig goldene Wappenknöpfe (Feldwebel); Säbel mit Löwenkopfgriff in schwarzer Scheide; Ringkragen an goldener Kette, Grundplatte versilbert, darauf vergoldetes Stadtwappen, vergoldete Befestigungsknöpfe; Fahnenträger-Bandelier mittelblau, mit Goldtresse besetzt, an den Kanten rot vorgestoßen.

Unteroffizier: An Kragen und Ärmelaufschlägen goldene Unteroffizierstresse; Koppel schwarz, Schloss messing, Platte neusilber.

Fahne: Rotes Tuch mit grüner Blattstickerei, Band und Jahreszahl gelb; Fahnenstange braun, Beschläge und Spitze messing.

Bewaffnung: Türkisches Infanteriegewehr Modell 1887 Kaliber 9,5 mm, System Mauser; dazu Infanterieseitengewehr Modell 1871. Ein Teil der Gewehre ist umgebaut, um Platzpatronen des Kalibers 8 x 57 IS abfeuern zu können.


Fahne I. Zug
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