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Juni 2016

Zugführer: Olt. Karl Bayer

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Fahnenoffizier: Lt. Johny Kuhn

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Von einem lebensgroß gemalten Bild im Ehinger Heimatmuseum weiß die Überlieferung zu berichten, dass die Tafel einen Grenadier in der Uniform der früheren Ehinger Bürgerwache darstellt. Nach der Definition des uniform-historischen Beraters der Bürgerwehren, Peter Wacker, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das Bild eines Leutnants der früheren Bürgergarde in der Uniform nach österreichischem Vorbild aus der Zeit um 1770. 

Die Uniform des historischen Zuges stammt ursprünglich vom „Regiment Fürstenberg des Schwäbischen Kreises“. Dieses Regiment hieß so ab 1731; vorher „Regiment Enzberg“, und im Jahre 1800 „Landgraf Joseph Fürstenbergisches Kreis-Infanterie-Regiment“. Die Kompanien hatten ihre Werbestände in der Landgrafschaft Fürstenberg, Stadt und Hochstift Augsburg, Kempten, Weingarten, Marchtal, Überlingen, Ochsenhausen, Heggbach, Kaisersheim. Diese Uniform war bis in das ausgehende 18. Jahrhundert weiß mit roten Abzeichen. Hauptmann Markus Engelhart hatte die Anregung seines verstorbenen Vorgängers, Hauptmann Steinle, einen Zug in dieser Uniform der Bürgerwache anzugliedern, zielstrebig in die Tat umgesetzt. Durch Schrottsammlungen schuf die Bürgerwache die finanzielle Grundlage. Am Vorabend des Fronleichnamsfestes 1966 wurde der historische Zug erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
Beschreibung der Uniform:</span><br /><br /><span style="color: #333333;"> Weißer Rock mit einer Reihe gelber Knöpfe, niedriger Kragen, Achselklappe links, Ärmelaufschläge und Schoßumschläge rot; Weste rot mit einer Reihe gelber Knöpfe; Beinkleider weiß; weiße Handschuhe; schwarze hohe Stulpenstiefel; Lederzeug weiß mit Messingbeschlag; Grenadiersäbel in schwarzer Scheide mit Messingmontierung.

Kopfbedeckung: Hohe, braune Pelzmütze mit rotem Mützenbeutel, dessen Zipfel bis an den Nacken herunterhängt, Borteneinfassung gelb, Quaste rot-weiß. Die Unteroffiziere tragen auf dem Mützenbeutel eine zusätzliche gelbe Längsborte; an der rechten Achsel eine gelbe Achselschnur. Der Leutnant trägt auf beiden Achseln goldene Epauletten mit kurzen Fransen; die Rockschöße werden nicht umgeschlagen; breite goldene Schärpe über der Weste, in zwei Quasten auslaufend; Stichdegen; Pelzmütze wie Grenadiere, Beutel mit einer breiten gezackten Mitteltresse und goldener Quaste verziert.

Der dritte Zug ist mit einem Steinschlossgewehr – der österreichischen Kommisflinte für Grenadiere 1754, mit aufgesetztem Bajonett – ausgerüstet.

Fahne: Grundgedanke für die Gestaltung der Fahne war die Tatsache, dass Ehingen seit dem 17. Jahrhundert Tagungsort der österreichisch-schwäbischen Landstände und wichtiger Mittelpunkt der Markgrafschaft Burgau gewesen ist. Darum wurde der Typus der österreichischen Infanteriefahnen zur Zeit der Kaiserin Maria Theresia gewählt. Rückseite/Paradeseite: Der Schutzpatron der Stadt, St. Theodul mit Insignien, Stadtbild, Wolken und Strahlenkranz, mit Darstellung des Teufels mit der Glocke (Ehinger Glockensage). Vorderseite/Gegenseite: Der alte Doppeladler des Hl. Römischen Reiches mit Strahlenscheinen um den Köpfen, überhöht von der Kaiserlichen Hauskrone; Brustschild mit dem Wappen der Grafen von Berg und Schelklingen (links) und dem österreichischen Bindenschild (rechts), umgeben vom Orden des Golden Vlies. Beide Tuchseiten sind weiß, die Bordüren in den Stadtfarben rot-weiß geflammt. Fahnenstange rot-weiß schräg bemalt, Fahnenspitze messing. Die Fahnenweihe erfolgte anlässlich des Feldgottesdienstes beim Spielmannszugtreffen in Ehingen am 13. Juli 1969.


Fahne III. Zug
fahne3zg2                                       Parade- und Gegenseite

Grundgedanke für die Gestaltung der Fahne war die Tatsache, daß Ehingen seit dem 17. Jahrhundert Tagungsort der österreichisch-schwäbischen Land­stände und wichtiger MIttelpunkt der Markgrafschaft Burgau gewesen ist. Darum wurde der Typus der österreichischen Infanteriefahnen zur Zeit der Kaiserin Maria Theresia gewählt.

Paradeseite: Der Schutzpatron der Stadt, St. Theodul mit Insignien, Stadtbild, Wolken und Strahlenkranz, mit Darstellung des Teufels mit der Glocke (Ehinger Glockensage).

Gegenseite: Der alte Doppeladler des Hl. Römischen Reiches mit Strahlenscheinen um den Köpfen, überhöht von der Kaiserlichen Hauskrone; Brustschild mit dem Wappen der Grafen von Berg und Schelklingen (links) und dem österreichischen Bindenschild (rechts), umgeben vom Orden des Goldenen Vließ.

Beide Tuchseiten sind weiß, die Bordüren in den Stadtfarben rot-weiß geflammt. Fahnenstange rot-weiß schräg bemalt, Fahnenspitze messing.